{"id":40,"date":"2013-11-29T15:19:42","date_gmt":"2013-11-29T13:19:42","guid":{"rendered":"http:\/\/eibo.eu\/?p=40"},"modified":"2013-11-29T15:19:42","modified_gmt":"2013-11-29T13:19:42","slug":"htc-explorer-mit-data-auf-sd-card","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eibo.eu\/?p=40","title":{"rendered":"HTC Explorer mit \/data auf SD-Card"},"content":{"rendered":"<p>Das HTC Explorer, auch bekannt unter dem Namen HTC Pico, kostet nur sehr wenig, hat passable Prozessor- und Grafikleistung, aber leider nur 150 MB Speicher f\u00fcr Anwendungen, was die Freude schnell erlahmen l\u00e4sst. Gl\u00fccklicherweise gibt es Abhilfe. Mein erster Versuch war mit Link2SD, dies kann viele Teile von Anwendungen auf\u00a0 eine zweite Partititon auf der SD-Karte verschieben. Allerdings ben\u00f6tigt man root Zugriff, was aber beim HTC Explorer kein Problem darstellt. Ich habe es nur gerootet, das System wurde nicht ausgetauscht. Aus diesem Grund konnte die zweite Partition nicht im empfohlenen EXT2 Dateisystem genutzt werden, da das Explorer nur VFAT unterst\u00fctzt, was aber auch anstandslos funktioniert.<\/p>\n<p>Wie gesagt, Link2SD verschiebt vieles, aber nicht alles. Die Facebook-App geh\u00f6rt zu den Anwendungen, die nach einiger Zeit doch wieder die 150 MB Grenze erreichen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Versuch war mit Mount2sd. Dies lies sich aus dem Playstore installieren, lief aber nicht, weil das System keine init.d Unterst\u00fctzung hat. Jetzt wurde es Zeit, eine Backup-L\u00f6sung einzurichten. Diese konnte aber relativ leicht wie hier beschrieben eingerichtet werden, die Installation lief zwar nicht sauber durch, konnte aber relativ leicht von Hand per adb shell nachvollzogen werden. Leider lief es nicht, weil die Busybox-Instalation des Explorer keine run-scripts Unterst\u00fctzung hat. Also installiert man eine andere Busybox Version dar\u00fcber (Augen zu und durch), aber mittlerweile war klar, dass Mount2SD auf jeden Fall EXT2-Dateisystem-Unterst\u00fctzung haben m\u00f6chte. Aber hier war auch schnell eine L\u00f6sung gefunden, einfach einen anderen Kernel wie hier beschrieben installiert, das wars. Wohlgemerkt, es ist immer noch das gleiche Standardsystem, es ist nur einiges ausgetauscht. Jetzt kann man endlich Mount2SD installieren, es l\u00e4uft, aber im Safe-Mode. Das hindert einen daran, viel zu verschieben. Neue Sicherung erstellt, und mutig Safe-Mode abgeschaltet, jetzt geht auch \/data\/data und \/data\/dalvic-cache, von den 150MB sind nur noch ca. 17 MB belegt. Der Neustart ist zwar wackelig, der Behelf f\u00fcr den abgeschalteten Safe-Mode ist wohl wirklich ein Hack, es wirkte zuerst so, als ginge es, nach einem Tag war aber klar, dass es sowohl instabile als auch langsam ist.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf Los. Warum eigentlich ist das ganze so schwierig? Warum kann ich nicht einfach die Startskripte so \u00e4ndern, dass beim Einschalten die Partition auf der SD-Karte gemounted wird. Einige Seiten sp\u00e4ter verstand ich das Problem. Beim Einschalten wird zuerst ein Linux mit einer initrd Umgebung gestartet, diese steckt tief verborgen in der Datei, die beim Einspielen eines neuen Betriebssystems vom Telefon geladen wird. Nachdem bereits alle Hoffnung fahren gelassen war, installierte ich zuerst ein sauberes <a href=\"http:\/\/forum.xda-developers.com\/showthread.php?t=2391853\">Cyanogenmod<\/a> was soweit auch schon mal ganz gut aussah, wenn auch die Platzprobleme die gleichen bleiben. Nun packte ich als n\u00e4chstes alles aus, \u00e4nderte das Startskript, packte alles wieder ein und versuchte diese Datei zu installieren, was leider nicht so einfach funktionierte. Es finden sich extrem viele Anleitungen zum Bearbeiten der initrd von Android im Netz, leider versteht man meist nicht, was dort passiert, vermutlich wusste es der\u00a0 jeweilige Autor auch nicht. Hier jetzt meine Schritte unter Debian Linux:<br \/>\n<code><br \/>\nsudo apt-get install abootimg<br \/>\n<\/code><br \/>\nOder jede andere Art, dies Paket zu installieren. Dies Programm funktioniert, im Gegensatz zu allen anderen Programmen im Netz, au\u00dferdem kommt es aus verl\u00e4sslichen Quellen und man bekommt den Quellcode. Dann l\u00e4dt man das richtige Cyanogenmod ROM herunter und es geht weiter.<br \/>\n<code><br \/>\nmkdir ROM<br \/>\ncd ROM<br \/>\nunzip ..\/cm-10.2-20131018-UNOFFICIAL-pico.zip<br \/>\nmkdir ..\/BOOT<br \/>\ncd ..\/BOOT<br \/>\nabootimg -x ..\/ROM\/boot.img<br \/>\nmkdir ..\/INITRD<br \/>\ncd ..\/INITRD<br \/>\ngzip -d &lt; initrd.img | cpio -i<br \/>\nvi init.rc<br \/>\n<\/code><br \/>\nDort \u00e4ndert man wie auf <a href=\"http:\/\/forum.xda-developers.com\/showthread.php?t=1843062\">XDA-Developers<\/a> von <a href=\"http:\/\/forum.xda-developers.com\/member.php?u=3339433\">ph03n!x<\/a> beschrieben dieses Start-Skript ab. F\u00fcr das Pico m\u00fcssen dann noch viele (50?) Kommentarzeilen, also die Zeilen mit # am Anfang, gel\u00f6scht werden, da sonst die initrd zu gro\u00df wird! Danach wird eingepackt:<\/p>\n<p><code><br \/>\nfind . | cpio -o -H newc | gzip &gt; ..\/BOOT\/boot.img-ramdisk.gz<br \/>\ncd ..\/BOOT<br \/>\nabootimg -u boot.img -r boot.img-ramdisk.gz<br \/>\nfastboot flash boot boot.img<br \/>\n<\/code><br \/>\nWobei letzteres Programm nat\u00fcrlich nur geht, wenn das Telefon im fastboot Modus ist (ausschalten, bei gedr\u00fcckter &#8222;leiser&#8220; Taste einschalten, mit &#8222;lauter&#8220;\/&#8220;leiser&#8220; zu fastboot navigieren, mit Ausschaltknopf ausw\u00e4hlen) und das adb sdk installiert ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/developer.android.com\/sdk\/index.html#ExistingIDE\">Android SDK<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/manpages.ubuntu.com\/manpages\/raring\/man1\/abootimg.1.html\">abootimg man page<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/forum.xda-developers.com\/showthread.php?t=1752270\">boot.img mit fastboot installieren<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/wiki.cyanogenmod.org\/w\/Doc:_fastboot_intro\">Fastboot Intro<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/github.com\/android\/platform_system_core\/blob\/master\/init\/readme.txt\">init-rc Komandos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/github.com\/android\/platform_system_core\/blob\/master\/init\/readme.txt\"> <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das HTC Explorer, auch bekannt unter dem Namen HTC Pico, kostet nur sehr wenig, hat passable Prozessor- und Grafikleistung, aber leider nur 150 MB Speicher f\u00fcr Anwendungen, was die Freude schnell erlahmen l\u00e4sst. 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